Pressemitteilung

„VERWORFEN, GANZ UNGÜLTIG, ANNULLIERT, NUR EIN VERSUCH“

1. Sonntagsmatinee des Mozarteumorchesters · 07.10.2018 · 11.00 Uhr ·
Großes Festspielhaus

Dies schrieb Anton Bruckner in seinem Todesjahr über die Handschrift seiner d-Moll-Symphonie. Bis zu seinem Ableben befand sich das vom Komponisten selbst mit einer großen Null übertitelte Werk in der Schublade, doch auch dann dauerte es knapp dreißig weitere Jahre, bis die heute als „Nullte“ bekannte Symphonie zur vollständigen Uraufführung gelangte.
Ehrendirigent Ivor Bolton, der Bruckners Symphonien 1-9 bereits höchst erfolgreich mit dem Mozarteumorchester eingespielt hat, bringt bei der 1. Sonntagsmatinee am 7. Oktober im Großen Festspielhaus nun auch noch die nach wie vor sehr selten aufgeführte „Nullte“ zu Gehör. Im ersten Teil des Konzerts debütiert die junge, vielfach ausgezeichnete Salzburger Cellistin Julia Hagen mit dem berühmten Cellokonzert von Antonín Dvořák, von dem Johannes Brahms sagte: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!”

PROGRAMM SOMA EINS

Antonín Dvořák · Cellokonzert h-Moll op. 104
Anton Bruckner · Symphonie d-Moll WAB 100 “Nullte”

Ivor Bolton Dirigent
Julia Hagen Violoncello
Mozarteumorchester Salzburg

Bitte geben Sie uns bis spätestens 04.10.2018 Bescheid, ob wir Pressekarten für Sie reservieren dürfen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen
Julian Siponen & Dorothea Biehler

DIE AUSFÜHRENDEN KÜNSTLER

Ivor Bolton ist Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, Künstlerischer Leiter des Teatro Real in Madrid und Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters. Von 2004 bis 2016 war er Chefdirigent des Mozarteumorchesters und hat in dieser Zeit den Klangkörper entscheidend geformt. Bereits seit dem Jahr 2000 tritt er mit dem Ensemble jährlich bei den Salzburger Festspielen in Erscheinung. Als Ehrendirigent auf Lebenszeit bleibt er dem Orchester auch zukünftig eng verbunden. Weltweite Gastdirigate führen den aus Großbritannien stammenden Künstler regelmäßig zu den wichtigsten Symphonieorchestern, an die größten Opernhäuser und zu den renommiertesten Festivals weltweit.

Julia Hagen trat im Alter von 14 Jahren mit dem Wiener Jeunesse Orchester erstmals als Solistin auf. Ihr Cellostudium absolvierte sie in ihrer Heimatstadt Salzburg und an der Universität Wien in der Klasse von Heinrich Schiff. Seit Herbst 2015 ist sie Studierende bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen bedeutender Künstler teil und konzertierte bereits mit einer Vielzahl von angesehenen Orchestern. Im Herbst 2017 erschien ihre Debüt-Einspielung mit Werken von Brahms bei Hänssler Classic. Die junge Cellistin war mehrfach Preisträgerin bei bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben.

Das Mozarteumorchester Salzburg hat sich in den gut 175 Jahren seiner Geschichte zu einem der musikalischen Aushängeschilder Österreichs entwickelt. Als Kulturbotschafter Salzburgs und Träger der Goldenen Mozart-Medaille feiert das Ensemble weltweit große Erfolge und ist mit zwei eigenen Konzertreihen und durch enge Verbindungen zum Landestheater, den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche und der Kulturvereinigung in Salzburgs hochrangigem Kulturleben bestens etabliert. Im Oktober 2017 wurde es mit dem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet. Mit seinem vor Energie sprühenden italienischen Chefdirigenten Riccardo Minasi ist das Orchester weiter auf Erfolgskurs.

NÄCHSTE TERMINE

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11.11.2018, 11.00 Uhr · 13.11.2018, 19.30 Uhr · Großes Festspielhaus
Leonard Bernstein Mass

Presse Ansprechpartner

Dorothea Biehler und Julian Siponen, M.A.
pr@mozarteumorchester.at

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Biografie Riccardo Minasi, Chefdirigent (DE | EN)
Das Mozarteumorchester Salzburg (DE)
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