Die Donnerstags­konzerte des Mozarteumorchesters

Klassik im festlichen Ambiente

Die Donnerstagskonzerte sind eine eigene Konzertreihe des Mozarteumorchesters, die sich aus den langjährigen Stiftungskonzerten entwickelt und mit Beginn der Saison 2009-2010 ihren heutigen Namen erhalten hat. Die Konzerte finden sechsmal im Jahr an Donnerstagabenden um 19.30 Uhr im festlichen Ambiente des Großen Saals der Stiftung Mozarteum statt und stellen das Kernrepertoire des Orchesters – die Werke der Wiener Klassik – in den Mittelpunkt, mit dem der Klangkörper als Kulturbotschafter Salzburgs weltweit große Erfolge feiert.

Aber auch weniger bekannte Kompositionen benachbarter Epochen kommen in dem etablierten Zyklus zur Aufführung. Die Verbindung von subtil musizierten Werken und dem einmaligen Kolorit des Konzertsaals sorgen für ein Musikerlebnis der Extraklasse.

Genießen Sie sechsmal im Jahr Werke der Wiener Klassik und benachbarter Epochen mit dem Mozarteumorchester und herausragenden Solisten und Dirigenten.

DOKO 2 · SYMPHONIE CLASSIQUE

24. Oktober 2019

Eine Symphonie wie Joseph Haydn wollte Prokofjew schreiben, es wurde eine aus Haydns Geist mit Prokofjews Motorik. Hinreißend klassizistisch wie Mendelssohns jugendfrische, mozartische „Erste“ und die fein ziselierte Serenade des Schweizers Schoeck. Der aufstrebende Spanier Roberto González-Monjas war Violinstudent am Mozarteum. Er ist nicht nur Dirigent, sondern auch Geiger von Format und spielt feinste Mozart-Klassik.

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DOKO 5 · KEIN HELDENLEBEN

09. April 2020

Mozart oder nicht Mozart? Eine Symphonie „zweifelhafter Echtheit“, was nichts aussagt über ihre Qualität. Der lange in Vergessenheit geratene Baske Arriaga wurde nicht einmal 20 Jahre alt und gilt als „spanischer Mozart“, war aber mehr ein „spanischer Schubert“. Beethovens „Eroica“ verdankt ihr berühmtestes Thema Mozart und ihren Titel dem „Helden“ Napoleon. Doch die Widmung an den Korsen hat Beethoven ausradiert.

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DOKO 3 · VON DEN WONNEN DER SCHMERZEN

12. Dezember 2019

Eine Reise durch die große Romantik. Webers Wege zu Wagner weisende Bühnenmusiken und Wagners innigste und vielleicht persönlichste Musik am Weg zu den Ekstasen von „Tristan und Isolde“. Mendelssohns edel gemaltes Schottlandbild und der schöne Tod der Kleopatra nach Noten des Feuergeists Berlioz. Stücke, wie geschaffen für Maestro Minasis Temperament. Und für die amerikanische Mezzosopranistin Kate Aldrich, die auf den großen Opernbühnen der Welt zuhause ist.

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DOKO 6 · DER TRAUM VON FREIHEIT

28. Mai 2020

Ehrendirigent Ivor Bolton verneigt sich vor dem Geburtstagskind und bringt einen großen Schauspieler als Egmont-Sprecher mit. Beethoven war ein Anhänger der Ideale der Französischen Revolution. Kein Wunder, dass ihn Goethes Drama über einen Freiheitshelden zu einer der schönsten Theatermusiken inspirierte. Weimarer Klassik trifft Wiener Klassik. Und Cherubini? Für Beethoven war er der „größte Komponist“ seiner Zeit.

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DOKO 4 · UNVOLLENDETE VOLLKOMMENHEIT

20. Februar 2020

Giovanni Antonini, Erster Gastdirigent des MOS, forscht in den Annalen seltener Klassik. Kraus, der „schwedische Mozart“, hat Joseph Haydn tief beeindruckt. Johann Anton Kozeluch – so schrieb er sich in Mozarts Wien – war ein echter böhmischer Meister. Sein Oboenkonzert, interpretiert von Stargast Albrecht Mayer, lebt fröhlich weiter. Der „Hamburger Bach“ war ein wesentlicher Inspirator der Klassik. Und Schubert? Es gibt keinen vollendeteren Unvollendeten.

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Stiftung Mozarteum, Großer Saal

Stiftung Mozarteum, Großer Saal

Der Große Saal der Stiftung Mozarteum mit seinem einmaligen Ambiente bietet in Konzertbestuhlung Platz für etwa 800 Zuhörer. Die hervorragende Akustik eignet sich für Solisten- und Kammerkonzerte ebenso wie für Aufführungen mit großen Orchestern. Das außergewöhnliche Kolorit verleiht den Veranstaltungen einen festlichen Charakter. Prunkstück des Saals ist die nach ihrem Förderer benannte Propter-Homines-Orgel, eine 1914 erbaute und 2010 zum zweiten Mal erneuerte große Konzertorgel.

Schwarzstrasse 26, 5020 Salzburg, Österreich

Der stilvolle Donnerstagabend

Mit der Eintrittskarte zu unserem Donnerstagskonzert genießen Sie vor oder nach dem Konzert in folgendem Restaurant ein spezielles kulinarisches Angebot:

Restaurant K+K am Waagplatz: „Salzburger Jausenteller“ mit regionaler Auswahl an Schinken, Speck und Käse, dazu Essiggemüse und Schwarzbrot inklusive einem Glas Prosecco zum Preis um 19 Euro pro Person. Reservierung unter talk@kollerkoller.com oder unter T +43 662 84215632