Die Sonntags­matineen des Mozarteumorchesters

Große Musik im Großen Festspielhaus

Die Sonntagsmatineen sind eine eigene Konzertreihe des Mozarteumorchesters, die in der Saison 2009-2010 mit der Idee eingeführt wurde, dem Salzburger Publikum mehrmals im Jahr an Sonntagvormittagen um 11 Uhr ein besonderes Konzerterlebnis im renommierten Großen Festspielhaus zu präsentieren. Gleichzeitig gibt der Zyklus dem insbesondere für seine Interpretationen der Wiener Klassiker weltweit gefeierten Klangkörper Gelegenheit, in großer Besetzung und mit packenden Werken der Romantik und Moderne eine weitere Facette seiner breitgestreuten Fähigkeiten zu demonstrieren.

Aufgrund vieler begeisterter Rückmeldungen aus dem Publikum wurde den anfangs vier Sonntagsmatineen mit Beginn der Saison 2016-2017, in der das Mozarteumorchester sein 175. Bestehen feierte, eine fünfte Sonntagsmatinee hinzugefügt.

Genießen Sie fünfmal im Jahr große Werke der Romantik und Moderne mit dem Mozarteumorchester und herausragenden Solisten und Dirigenten.

SOMA 1 · SCHWANENGESANG

06. Oktober 2019

Glinkas Märchenopern-Ouvertüre ist eine Explosion der Lebensfreude. Die letzte Symphonie von Saint-Saëns basiert auf dem „Dies irae“, dem Tag des Zorns, und ist dennoch Musik der Hoffnung, voll würdevoller Klassizität. Dazwischen steht der Schwanengesang Bartóks, wehmutsvolle Musik aus dem Exil, eines der großen Violakonzerte der gesamten Literatur. Mit Leidenschaft widmen sich Maestro Minasi und Meisterbratscher Tamestit diesem packenden Programm.

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SOMA 4 · TAUSENDUNDEINE NACHT IM HAREM

01. März 2020

Erstmals gastiert der russische Maestro Andrei Boreiko beim MOS und präsentiert zwei Stücke aus seiner Heimat, die zündenden Tänze aus Borodins Oper „Fürst Igor“ und die hoch expressive, dramatische „Fünfte“ von Prokofjew. In Russland und Kleinasien treffen sich die Klänge aus Ost und West. Die mit Bravour spielende spanische Geigerin Leticia Moreno führt uns mit Fazil Says brillantem Violinkonzert in die geheimnisvollen und sinnesfrohen Nächte des Orients.

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SOMA 2 · DIE LETZTE POSAUNE

10. November 2019

Der symphonische Kosmos des Schostakowitsch-Freundes Weinberg ist noch zu entdecken. Die zweite von insgesamt 22, im Jahr 1946 entstandene Symphonie ist eine tief berührende Streicherklage, die das Grauen des 2. Weltkriegs spiegelt. Die Spiritualität des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms spendet in ihrer ernsten Gelassenheit balsamischen Trost. Für dieses Konzert kehrt „unsere“ Mirga Gražinytė-Tyla ans Pult des MOS und des Bachchors zurück.

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SOMA 5 · IM SCHATTEN DER PINIEN

10. Mai 2020

Ernest Bloch, jüdisch-französischer Schweizer mit amerikanischer Karriere, träumte von der goldenen Zeit König Salomons. Max Bruch, Deutscher aus Köln, liebte das jüdische Segensgebet. Jean-Guihen Queyras singt es am Cello. Riccardo Minasi widmet sich dem Farbenzauber von Ottorino Respighis fantastischen Tondichtungen. Wenn römische Brunnen rauschen und die Legionen durch die Via Appia marschieren, wird Geschichte lebendig.

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SOMA 3 · HIMMELSBILDER

19. Jänner 2020

Hans Pfitzners musikalische Legende vom Renaissancemeister Palestrina vereint am Ende Himmel und Erde, Religion und Kunst. Jakob Gruchmann, Salzburgs junger, erfolgreicher Komponist, malt in Tönen klingende Himmelsfresken für einen edlen Sopran. Constantin Trinks, der charismatische deutsche Maestro, widmet sich den „himmlischen Längen“ und irdischen Rhythmen einer singulären Symphonie, die zu Recht einfach „Die Große“ heißt.

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Konzerte mit Stammplatz

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Das Mozarteumorchester veranstaltet jährlich fünf Sonntagsmatineen im berühmten Großen Festspielhaus. Hier zieht der Klangkörper mit großen symphonischen Werken der Romantik und Moderne alle ihm zur Verfügung stehenden Register.

Großes Festspielhaus

Großes Festspielhaus, Salzburg

Das Große Festspielhaus wurde von dem bedeutenden Architekten Clemens Holzmeister entworfen und von 1956 bis 1960 anstelle des ehemaligen fürsterzbischöflichen Marstalls (Hofstallungen) errichtet. Die Eröffnung des neuen Hauses erfolgte am 26. Juli 1960 mit einem Festakt und der Premiere von Richard Strauss’ Oper Der Rosenkavalier unter der Leitung von Herbert von Karajan. Um Raum für eine der größten Bühnen der Welt und das riesige Bühnenhaus zu schaffen, wurden 55.000 Kubikmeter Fels des Mönchsbergs gesprengt und abgetragen. Der imposante, nahezu quadratische Zuschauerraum fasst 2.179 Sitzplätze und bietet sowohl im Parterre als auch im Rang eine ausgezeichnete Akustik. Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg, Österreich

Ein perfekter Konzerttag

Mit der Eintrittskarte zu unserer Sonntagsmatinee

… haben Sie am Konzerttag freien Eintritt in das Salzburg Museum in der Neuen Residenz am Mozartplatz. Weitere Informationen gibt es unter www.salzburgmuseum.at.

… erhalten Sie bis zu 33 Prozent ermäßigten Eintritt in die beiden Häuser des Museum der Moderne Salzburg (Museum der Moderne Rupertinum: 4 Euro statt 6 Euro, Museum der Moderne Mönchsberg: 6 Euro statt 8 Euro; Kombiticket: 8 Euro statt 12 Euro). Detaillierte Informationen zu den Ausstellungen finden Sie unter www.museumdermoderne.at.

… genießen Sie im Restaurant K+K am Waag­­platz einen Apero des Hauses sowie ein saisonales 3-Gang-Menü zum Preis von 31,50 Euro pro Person. Reservierung erbeten unter E talk@kollerkoller.com oder unter T +43 662 84215632

… erhalten Sie im Restaurant St. Peter Stiftskulinarium ein saisonales 3-Gang-Menü mit einem Glas Winzer Sekt als Aperitif um 35 Euro pro Person. Reservierung und Vorbestellung unter reservierung@stpeter.at oder T +43 662 841268-0.