Pressemitteilung

Auswirkungen der schweizer Corona-Maßnahmen auf das Mozarteumorchester Salzburg

Das Mozarteumorchester Salzburg hätte sich in Kürze bei einem dreitägigen Gastspiel in der Schweiz präsentieren sollen. „Das war wirklich eine sehr kurzfristige Anfrage, die Anfang Oktober bei mir eingegangen ist“, so Siegwald Bütow, Orchesterdirektor des Mozarteumorchesters. Doch die Schweiz hat Ende letzter Woche das Bundesland Salzburg auf die „rote“ Liste gesetzt und damit waren die Veranstalter gezwungen, die drei Konzerte in Zürich, Genf und Bern abzusagen.

 

Ursprünglich sollte das Budapest Festival Orchestra unter der musikalischen Leitung von Iván Fischer die drei Konzerte in Zürich (Tonhalle Maag / 19. Oktober 2020), Genf (Vicoria Hall / 20. Oktober 2020) und Bern (Casino / 21. Oktober 2020) spielen. Covid-19-bedingt musste das ungarische Orchester jedoch absagen und das Mozarteumorchester kurzfristig einspringen. „Normalerweise werden solche Tourneen über zwei bis drei Jahre geplant. Wir haben die letzte Woche mit Hochdruck daran gearbeitet, die sich daraus ergebenden Änderungen im laufenden Betrieb zu bewältigen und vor allem die Einreisebestimmungen der Schweiz wie Zoll und Covid-19- Maßnahmen zu erfüllen“, so Bütow. „Dabei hatten wir natürlich alle sehr gehofft, dass uns das Corona-Virus keinen Strich durch die Rechnung macht!“

Trevor Pinnock, gern gesehener Gastdirigent des Mozarteumorchesters, hätte die drei Konzerte geleitet. Nun wird er – wie geplant und vor der eigenen Haustür des Orchesters – das Donnerstagskonzert 2 am 22. Oktober 2020 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum dirigieren. Auf dem Programm stehen die Haydn-Symphonie Nr. 86 und das Klavierkonzert Nr. 2 von Beethoven mit der jungen Pianisten Alexandra Dovgan.

Fotocredit: Trevor Pinnock © Gerard Collett

Presse Ansprechpartner

Mag. Juliane Breyer
pr@mozarteumorchester.at

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Biografie Riccardo Minasi, Chefdirigent (DE | EN)

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