Pressemitteilung

3. Sonntagsmatinee des Mozarteumorchesters · 13.01.2019 · 11:00 Uhr · Haus für Mozart

SEELENGEMÄLDE UND HÖLLENFEUER

Wehmut und Melancholie, Glück und Ausgelassenheit, Eifersucht, Leidenschaft und nicht zuletzt das Höllenfeuer sind die Stimmungsbilder, die bei der 3. Sonntagsmatinee des Mozarteumorchesters am 13. Jänner – ausnahmsweise im Haus für Mozart – im Mittelpunkt stehen. Berlioz, dessen Todestag sich 2019 zum 150. Mal jährt, bezog die Inspiration zu seinen Werken Harold en Italie und Le Corsaire beim englischen Romantiker und Abenteurer Lord Byron. Mit Inbrunst bringt Tschaikowski in seiner Symphonischen Phantasie Francesca da Rimini eine der bekanntesten Episoden, eine Liebestragödie, aus Dantes Göttlicher Komödie zum Klingen. Solistin ist die Salzburger Koryphäe Veronika Hagen. Der australische Dirigent Antony Walker gibt sein Debüt am Pult des renommierten, bereits mehrfach ausgezeichneten Klangkörpers.

PROGRAMM SOMA DREI

Hector Berlioz Harold en Italie op. 16, Symphonie in 4 Teilen mit Viola solo

Hector Berlioz Le Corsaire, Konzertouvertüre op. 21
Piotr Iljitsch Tschaikowski Francesca da Rimini, Symphonische Phantasie nach Dante op. 32 

Antony Walker Dirigent
Veronika Hagen Viola
Mozarteumorchester Salzburg

DIE AUSFÜHRENDEN KÜNSTLER

Antony Walker verfügt mit mehr als 200 Werken aus den Genres Oper, Oratorium und Symphonik über ein beeindruckendes Repertoire. Er ist Chefdirigent der Pittsburgh Opera und als Gastdirigent regelmäßig an den prominenten Opernhäusern tätig. Seine Ausbildung zum Cellisten bildet die Basis seiner besonderen Vertrautheit mit symphonischen Werken und erklärt die Prägnanz seiner Interpretationen. Als ehemaliger Tenor ist der Australier auch mit der Kunst des Gesangs bestens vertraut. Mit dem von ihm gegründeten Chor Cantillation hat er sich auf Aufführungen und Einspielungen der Alten Musik spezialisiert. In seiner Diskografie befinden sich etliche prämierte CD-Aufnahmen.

Veronika Hagen begann schon in früher Kindheit, Geige zu spielen, ehe sie mit elf Jahren ihre Liebe zur Bratsche entdeckte. Aus dem aufsehenerregenden Kinderquartett mit ihren drei Geschwistern entwickelte sich das Hagen Quartett (seit 1987 mit Rainer Schmidt an der 2. Violine), mit dem sie seit nunmehr 40 Jahren die großen Bühnen der Welt bespielt und die Streichquartettkultur immer wieder neu und überraschend prägt. Unter den unzähligen und vielprämierten CD-Einspielungen finden sich auch Aufnahmen ihrer solistischen Tätigkeit. Die gebürtige Salzburgerin ist Professorin für Viola und Kammermusik an der Universität Mozarteum und gibt international Meisterkurse.

Mit freundlichen Grüßen,
Julian Siponen & Dorothea Biehler

Presse Ansprechpartner

Dorothea Biehler und Julian Siponen, M.A.
pr@mozarteumorchester.at

 

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Biografie Riccardo Minasi, Chefdirigent (DE | EN)
Das Mozarteumorchester Salzburg (DE | EN)
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