Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,

Sie alle haben von den neuen Richtlinien der Regierung bezüglich der Pandemie gehört. Auch das Mozarteumorchester Salzburg ist betroffen. Daher müssen alle vorgesehenen Konzerte bis einschließlich 6. Jänner 2021 abgesagt werden.

„Während auf dem politischen Parkett zwischen Grossbritannien und anderen EU-Ländern misstrauen und Unverständnis tonangebend sind, unterstrichen am Donnerstag das Mozarteumorchester und der mit dem Orchester seit Jahrzehnten vertraute britische Altmeister Trevor Pinnock die Fruchtbarkeit einer bestens gepflegten europäischen Musikbeziehung.“

Salzburger Nachrichten über das 2. Donnerstagskonzert

„Begeisternd! Mozarteumorchester und Riccardo Minasi lieferten einen Beethoven-Meilenstein.“

DrehPunktKultur über die 1. Sonntagsmatinee

„GUT, DASS DIESES ORCHESTER, DAS DIE SAISON ÜBER DIE SALZBURGER VERSORGT, BEI DEN FESTSPIELEN ZUM THEMA MOZART ENGAGIERT IST – DAS STÄRKT DIE ,CORPORATE IDENTITY‘.“

Die Presse

Mozarteumorchester Salzburg:
Musikalisches Gedenken der Terroropfer

Den Tag vor dem zweiten Lockdown werden die meisten Menschen in Österreich so schnell nicht vergessen, wurde doch das ganze Land durch den Terroranschlag in Wien in seinen Grundfesten getroffen. Als musikalisches Gedenken an die Opfer des Attentats hat das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Leo Hussain das Stück „Silouans Song“ von Arvo Pärt aufgenommen.

Geplant war, mit genau diesem Stück des tiefgläubigen Pärts die Sonntagsmatinee Zwei am 8. November 2020 zu eröffnen, doch die aktuellen Maßnahmen lassen das leider nicht zu – das Konzert musste ersatzlos abgesagt werden. Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters, die unter strengsten Auflagen im Orchesterhaus probieren dürfen, sind zusammengekommen und möchten mit dieser Aufnahmen ein Zeichen setzen, für Frieden, Respekt und Toleranz.

Arvo Pärts Komposition ist ein klingendes Gebet, gehüllt in herb-schöne Streicherfarben. Man könnte den Text – „Meine Seele sehnt sich nach dem Herrn“ – mitsingen. Er stammt vom russischen Bauernsohn Simeon Iwanowitsch Antonow (1866-1938), der 1892 in ein Kloster der Mönchsrepublik am Berg Athos (Griechenland) eintrat und sich fortan Siluan nannte.

„Die spontane Projektidee der Musikerinnen und Musiker des Mozarteumorchester Salzburg ist ein starkes Zeichen für Frieden, Respekt und Toleranz. Musik kann Terror nicht verhindern, aber das Gemeinschaftsgefühl stärken. Gerade jetzt, wo wir persönliches Kulturerleben vermissen, ist diese virtuelle Aufführung ein besonderes Geschenk. Meinen Dank ich richte an alle Mitwirkenden und Initiatoren für diese musikalische Kraftspende“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

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Wir bitten um Verständnis, dass sich aufgrund der für den Konzertbetrieb geltenden Corona-Maßnahmen Programme und Besetzungen auch kurzfristig ändern können!

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